Gelesen: “Der Bug”

17. Mai 2010

imageAm Freitag war er in der Post, “Der Bug”. Nachdem ich schon den Vorgänger “Extraleben” mit großem Vergnügen gelesen hatte, habe ich mich sehr auf den zweiten Roman rund um die beiden Retro-Computer-Nerds Nick und Kee gefreut.

Zu Beginn des Romans, flachte diese Freude etwas ab. Die Geschichte kam nur schwerfällig in die Gänge, aber dann drehte sie doch wieder so richtig auf. Zeitweise lag ich von Lachanfällen geschüttelt auf dem Sofa. Der trockene Humor von Gillies, gepaart mit seiner genauen Beobachtungsgabe und dem immer wiederkehrenden Gedanken “richtig, ich erinnere mich!”, wenn wieder einmal durch 80er-Jahre Namedropping und Filmzitate Erinnerungen wach gerufen werden.

Die Handlung entwickelt ordentlich Fahrt, nachdem sie erst mal in Schwung gekommen ist, allerdings bleibt sie doch lediglich das Rahmenwerk für die Beschreibung der Beziehung der beiden alternden Nerds. Und das ist überhaupt nicht schlimm.

Der Cliffhanger am Ende macht auch schon Lust auf den dritten Teil. :-)

Bestellen kann man das Buch hier:

Bei Amazon

Beim CSW-Verlag (evtl. sogar noch mit Unterschrift des Autors und nummeriert)

Coversongs auf MySpace, Facebook & Co.

28. April 2010

Wenn man als Coverband unterwegs ist und sich im Internet mit Songs präsentieren möchte, hat man ein Problem: Das Urheberrecht.

Die genauen Details erklärt Doc Kolonko am Beispiel von MySpace: Darf man bei MySpace Coversongs hochladen?

Kurz und knapp: Coversongs darf man auf seiner eigenen Webseite nicht zu Gehör bringen, weil man das Urheberrecht nicht hat. Dumm gelaufen.

Eine ziemlich geniale Lösung bietet Audiomagnet.

Mittels des Audiomagnet-Players darf man eigene Coversongs auf seiner eigenen Seite (ob Facebook, MySpace, WordPress-Blog oder was auch immer) vorstellen und sogar zum Verkauf anbieten. Zitat aus den FAQs:

Ja, Du kannst auch Coverversionen auf audiomagnet anbieten, unser Vertrag mit der GEMA macht das möglich. Du musst Dich natürlich an die Spielregeln halten und den Song des fremden Komponisten / der anderen Band nicht verfremden und bearbeiten, beispielsweise indem Du einen neuen Text dazu dichtest. Das ist nicht gestattet, dafür brauchst Du auf jeden Fall die Genehmigung der Urheber. Wenn Du diese hast, dann darfst Du den Song auch auf audiomagnet veröffentlichen. Coverversionen können aber, eben weil auch andere Rechte und Ansprüche daran haben, niemals als Free-Download oder als Free-Stream auf audiomagnet veröffentlicht werden, sondern müssen immer verkauft werden. Beim Upload zu audiomagnet musst Du daher angeben, ob es sich bei einem Song um eine Cover-Version handelt.

Eigentlich eine ziemlich coole Sache.

Extraleben Teil II – “Der Bug”

7. April 2010

image Der ganz wunderbare Roman “Extraleben” von Constantin Gillies, der allen Commodore 64-Freunden innigst an’s Herz gelegt sei, erhält eine Fortsetzung!

Im Mai erscheint “Der Bug” – bestellen kann man das Buch hier.
Man muss zwar drei Euronen Versandkosten berappen, dafür erhalten die ersten hundert Besteller aber auch ein vom Autor persönlich signiertes Exemplar mit Seriennummer.

Eine schöne und lesenswerte Kritik zu Extraleben gibt es hier. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die beiden Hauptcharaktere sind wirklich treffend beschrieben, es gibt viel zu lachen und zu erleben. Die Computerhistorie wird lebendig und kenntnisreich geschildert. Absolute Leseempfehlung für alle, die immer noch mal gerne an die gute alte Zeit und gemeinsam vor dem C64 verbrachte Nachmittage zurückdenken.

Eine Verlagsseite zum Buch gibt es auch: www.datacorp.de

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Auch der Autor Constantin Gillies hat eine eigene Seite: www.gillies.de

Tabble ist da!

25. Februar 2010

Wir haben es bisher vermisst: ein einfaches Tool, um eine Mitbringparty, Buddelparty, Grillfete oder was auch immer organisieren zu können. Und deswegen haben wir selber eins gebaut: Tabble!

Damit ist es ganz einfach, eine Tabelle zu erstellen, in die dann jeder, dem man den Link zur Tabelle schickt, eintragen kann, ob er kommt oder nicht und was er mitbringt. Ein Mitbringbuffet zu organisieren war bisher eine nicht gerade einfache Aufgabe, mit Tabble wird das jedoch zum Kinderspiel.

Und ein solche Liste ist nur eine Anwendung – man kann natürlich auch Todo-Listen, Mitfahrlisten, Einkaufslisten oder was auch immer erstellen. Am besten eignet sich Tabble für Listen oder Tabellen, auf die Personen gemeinsam zugreifen müssen. Mit den integrierten Funktionen zur Verteilung des Links zur Tabelle per Mail und über alle wesentlichen Social Networks wird es spielend einfach, Freunden die Tabelle bekannt zu machen.

So funktioniert Tabble

Und das beste: Das ganz geht nicht nur einfach und ist völlig intuitiv sondern auch noch kostenlos. Und man braucht sich nicht zu registrieren.

Am besten heute noch ausprobieren: Hier geht’s zu Tabble!

Live-Lesung mit Tad Williams

17. August 2009

Heute mal ein Hinweis auf eine besondere Veranstaltung:

www.tadwilliams.de

Ich bin gespannt, wie das wird. :-)

PC Player Forever

27. Mai 2009

Um es pathetisch zu sagen: Gestern entdeckte ich treue Wegbegleiter aus meiner Jugend wieder.

Cover von PC Player 8/93 Heinrich Lenhardt, Boris Schneider-Johne, Jörg Langer und Anatol Locker, die Alt-Herren-Mannschaft der Computerzeitschriften, hat sich versammelt, um in einem Podcast das aktuelle Spielgeschehen zu kommentieren, in alten Computerzeitschriften (PowerPlay oder Gamestar) zu blättern und uns eine vergnügliche Stunde zu bereiten.

Die vier waren einstmals Redakteure bei meiner Lieblingsspielezeitschrift PC Player, die mich durch meine PC-Spieler-Zeit begleitet hat.

Lenhardt bietet die bisher vier erschienen Podcasts auf seiner Seite zum Download an.

Podcast 1: Aus meiner Sprechstunde

Podcast 2: Veteranen-Podcast 2

Podcast 3: Aller guten Podcasts sind 3

Podcast 4: Fantastische Nr. 4

Home Entertainment – II

22. April 2009

Vor einiger Zeit habe ich auf dieser Seite beschrieben, wie mein Home Entertainment System, basierend auf DLNA-fähigen Geräten, aufgebaut ist.

Mittlerweile haben sich einige Änderungen ergeben, die ich hier kurz dokumentieren möchte:

  • Das Betriebssystem der NSLU (Unslung 6.10) und der Mediaserver (Twonkymedia 4.4.11) befinden sich mittlerweile nicht mehr auf einer Festplatte sondern auf einem 2GB-USB-Stick (USB Port 2). Dies erspart mir das zeitgenaue Einschalten der Festplatte, verhindert Probleme durch Harddisk-Spindown etc.
  • Zwei 500GB-Festplatten (NTFS-formatiert) sind über einen USB-Hub an Port 1 angeschlossen.

Als Fernbedienung verwende ich eine Logitech Harmony 525, die sehr gut mit meinen Komponenten zusammenarbeitet.

Logitech-Harmony-525-Universalfernbedienung_1027__el0990nex_40

In der Vergangenheit hatte ich einen Fehler, der nur dann auftrat, wenn ich einen Film von der NSLU über den JVC DD-3-DLNA-Player abgespielt habe: Etwa in der Mitte des Films sprang die Wiedergabe an den Anfang des nächsten Films. Die Fehlerquelle konnte ich noch nicht identifizieren.

Bildquelle: http://www.preisvergleich.ch/pimages/Logitech-Harmony-525-Universalfernbedienung_1027__el0990nex_40.jpg

Alte Ansichten

8. April 2009

Eine beachtenswerte Serie erscheint momentan in der Wolfhager Allgemeinen (HNA). Alle paar Tage wird eine alte Postkarte mit einem Motiv aus dem Altkreis Wolfhagen gezeigt.

Postkarte

Da die Motive ebenfalls online verfügbar sind, allerdings nicht wirklich intuitiv auffindbar, hier der direkte Link:

Alte Ansichten aus dem Altkreis Wolfhagen

Herbstgedanken eines Baums

25. Oktober 2008

Wenn der Herbstwind bläst und wütend weht,
Und sich die Welt ins Dunkle dreht,
Dann komm, o Sturm, zerreiße mich,
Zu bunten Blättern wandle mich!

Ray Bradbury in “Halloween”

IMG_0172

Das ist ein kleines Gedicht aus meinem aktuellen Lesetipp:

Von der Freude, an einen Apfel zu treten

16. Oktober 2008

Ja, es ist eine kindliche Freude, zugegeben, aber warum sollte man sich so etwas nicht bewahren?

Auf meinem Nachhauseweg komme ich an einem Apfelbaum vorbei, der seine reifen und überreifen Früchte verschwenderisch auf den Bürgersteig und die Straße fallen lässt. Da bleiben sie liegen oder werden platt gefahren – auch das macht Spaß! – und faulen langsam vor sich hin.

Niemand bückt sich und greift zwischen die bunten Blätter im Rinnsteig, um die Äpfel aufzuheben. Da liegen sie und warten nur darauf, mit einem kräftigen Schuss mehr oder weniger elegant die Straße entlang befördert zu werden. Wer kann dieser Versuchung widerstehen?

Manche prallen an den Bordstein oder zerplatzen je nach Konsistenz schon beim Treten. Aber besonders schön ist es, wenn der Apfel auf der abfallenden Straße Fahrt aufnimmt und rollt und rollt und rollt, bis er aus meinem Sichtfeld verschwunden ist…

Herrlich befriedigend ist das. Dann freue ich mich wie ein Kind.


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